Projekt der adventistischen Mose-Schule in Nürnberg wird durch Spendenwettbewerb der Sparda-Bank gefördert
Im Schulgarten der Mose-Schule finden auch Bienen-Aktionswochen statt.
© Foto: Mose-Schule / Freikirche der STA in Bayern

8. Dez. 2025 15:46APDNürnberg, Bavaria, Germany

Projekt der adventistischen Mose-Schule in Nürnberg wird durch Spendenwettbewerb der Sparda-Bank gefördert

Beim jährlichen Spendenwettbewerb „Sparda macht‘s möglich“ belegte die adventistische Mose-Schule in Nürnberg den 10. Platz von 313 Teilnehmenden und erhielt dadurch 1500 Euro Spendengeld vom der Sparda-Bank Nürnberg.

Seit vielen Jahren unterstützt die Sparda-Bank Nürnberg e.G. gemeinnützige Gruppen, Vereine, Schulen, Kindergärten und Hilfsorganisationen sowie kulturelle und kommunale Veranstaltungen in der Region. „Durch die zunehmende Bedrohung unserer Natur und Umwelt stehen wir vor neuen Herausforderungen, denen wir uns gemeinsam stellen müssen. Viele Organisationen arbeiten aktiv an einer lebenswerten und nachhaltigen Zukunft“, heißt es in der Beschreibung des Spendenwettbewerbs „Sparda macht‘s möglich“. Dafür stellte die Bank in diesem Jahr 100.000 Euro zur Verfügung. Im Internet konnte abgestimmt werden, wer zu den Begünstigten gehören soll. Die bereitgestellte Spendensumme richtete sich nach der Platzierung aufgrund der Stimmenanzahl. Insgesamt wurden 160 Projekte gefördert. Es gab die Kategorien „Umwelt schützen und entdecken“ und „Gemeinschaft leben und stärken“.

Auf den ersten Platz landete die St.-Ursula-Schule in Würzburg und erhielt 2500 Euro für ihr Projekt „Rettet unseren Flügel“.

Projekt der Mose-Schule: Lernen im Schulgarten

Die zehntplatzierte Mose-Schule ist eine Grundschule und besitzt ein ganzheitliches Konzept: Lernen findet nicht nur im Klassenzimmer statt, sondern regelmäßig auch in ihrem Schulgarten. Zwei feste Gartenstunden pro Woche, zusätzlich fächerübergreifende Lernphasen im Freien, sollen die Natur zum echten Lernraum machen, heißt es in einer Selbstdarstellung der Schule. Dort lernten die Kinder Achtsamkeit, Verantwortungsbewusstsein, Ausdauer und den respektvollen Umgang mit Ressourcen, heißt es in einer Selbstdarstellung der Mose-Schule. Gleichzeitig wachse durch gemeinsames Pflanzen, Pflegen und Bauen der Zusammenhalt: Die Kinder erlebten sich als Team, übten Kooperation und Rücksichtnahme. „Wer so verwurzelt ist, gewinnt die „Flügel“, später mutig und selbstständig in die Welt zu gehen.“

Dafür solle der Schulgarten ausgebaut werden. Geplant seien eine Sitzecke als Outdoor-Klassenzimmer, Gemüse- und Blumenbeete, ein Teich für Artenvielfalt und die Renovierung des alten Gartenhäuschens.

Der Schulgarten sei kein „nettes Zusatzprojekt“, sondern ein struktureller Bestandteil des Unterrichts. Die Kinder lernten dort praktisch, wie Natur und Verantwortung zusammengehören – und wie nachhaltiges Handeln im Alltag aussehe. Sie würden Beete pflegen, Tiere beobachten, im Team arbeiten und erleben, dass ihr Handeln Wirkung habe.

Mose-Schule

Die Mose-Schule ist eine Grundschule im Nürnberger Stadtteil Thon in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern. Sie soll perspektivisch um eine Realschule erweitert werden. Weitere Informationen zur Mose-Schule gibt es unter www.mose-schule.de.

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